 |
 |
 |
| |
|
| |
 |
 |
 |
Zertifikat der paritätischen Qualifikation im Bereich Metallurgie bei SOTRALENTZ |
|
|
 |
 |
 |
"Die Bildung ist erworben"
Am Montagnachmittag fand die Zeugnisverleihung für das Dutzend Auszubildende für das Zertifikat der paritätischen Qualifikation im Bereich Metallurgie (CQPM) des Standorts Drulingen von Sotralentz statt.
Das Zertifikat der paritätischen Qualifikation im Bereich Metallurgie (CQPM) ist ein Nachweis über den Erwerb der beruflichen Fähigkeiten und garantiert die Anpassung der Mitarbeiter an die Entwicklungen in den einzelnen Berufen und Funktionen. Das Publikum, das das Unternehmen für die Schulung rekrutiert hat, besteht aus Männern und Frauen der Region von verschiedenen Altersgruppen und mit verschiedenen beruflichen Ausbildungswegen. Das sind Stellensuchende, die beim französischen Arbeitsamt (ANPE), dem Äquivalent der Bundesanstalt für Arbeit, gemeldet sind und die sich über den Wege einer stets aktuellen Ausbildung beruflich und gesellschaftlich eingliedern wollen.
Dieses Jahr ein neues Zertifikat für Kesselbauer
Auf dieses Zertifikat der Grundberufe, die immer eine Zukunft haben, können Sie stolz sein, so der Arbeitsinspektor in seiner Ansprache an die glücklichen Absolventen bei der Zeugnisverleihung von Montag. Das Georges-Imbert-Gymnasium von Sarre-Union und das GRETA Nordelsass haben diese Maßnahme unterstützt. Der französische Verband der Branchen und Berufe der Metallindustrie (UIMM) der Region Unterrhein ist für die Umsetzung und die Durchführung der Qualifikationsnachweise zuständig. Das CQPM wurde bei Sotralentz in Drulingen vor vier Jahren für die Ausbildung zum Schweißer eingeführt, und dieses Jahr für die Kessel- und Behälterbauer. Laut Aussagen des Personaldirektors Éric Daliguet und des Generaldirektors Jacques Ducaruge seien diese Menschen ohne jegliche Qualifikation in den Berufen des Schweißers und des Monteurs gewesen. Sie haben einzig und allein ein reges Interesse und den starken Willen zum Arbeiten und einen Beruf zu erlernen, den sie im Anschluss daran hier ausüben können.Die Auszubildenden müssen sich Eignungstests unterziehen. Diese werden nach der Rekrutierungsmethode durch Simulation, ohne Berücksichtigung sonstiger Kriterien, validiert. Sotralentz hat im übrigen auch auf nationaler Ebene die französische Charta über die Diversität im Unternehmen unterzeichnet. Dabei ist der Konzern insbesondere auf die Eingliederung von Frauen bedacht. Dieses Jahr haben zwei junge Frauen an der Ausbildung zum Schweißer und eine junge Frau an der Ausbildung zum Kesselbauer teilgenommen. Sie erstaunen uns tagtäglich und arbeiten oftmals konsequenter und minutiöser als mancher Mann. Es ist unseres Erachtens notwendig, die Frauen in dem vorwiegend männlichen Umfeld des Unternehmens zu unterstützen und uns zu bemühen, Jugendliche aller Identitäten einzugliedern, um die Dynamik der Region zu fördern.
Neun Absolventen als Schweißer, sechs als Kesselbauer. Dieses Jahr hatte das Unternehmen sechs junge Absolventen in der Ausbildung zum Kesselbauer und neun als Schweißer. Während die meisten von ihnen im Anschluss an die Ausbildung am Standort Drulingen bleiben, gehen andere zu Sécofab in Sarralbe oder möchten gerne neue Unternehmen kennenlernen. Die Absolventen sind im Alter zwischen 19 und 52 Jahren und haben an ein 18monatiges Ausbildungsprogramm hinter sich. In ihren früheren Berufen waren sie leitende Angestellte, Frisör, Metzger oder ohne Berufsabschluss. Jetzt sind sie Schweißer oder Kesselbauer und sind stolz darauf. Während Faïza behauptet, sie sei „sehr glücklich, die Ausbildung erfolgreich bestanden zu haben und jetzt einen Arbeitsplatz zu haben, so gesteht Tekin, der zwar ebenso zufrieden ist, allerdings, dass er noch eine Arbeit brauch. Diese Ausbildung hat viele Vorteile, sowohl für die jungen Auszubildenden selbst als auch für das Unternehmen. Tatsächlich werden 80 bis 90 % der Absolventen am Standort übernommen, denn der Standort Drulingen hat stets Schwierigkeiten, genügend Arbeitskräfte zu finden. Fast 40 % der Angestellten sind seit weniger als drei Jahren bei Sotralentz und Sécofab tätig. Wir mussten nach zahlreichen Austritten in den Ruhestand neue Arbeitskräfte einstellen. Der große Vorteil des Zertifikats der paritätischen Qualifikation im Bereich Metallurgie (CQPM) liegt auch darin, dass er hilft, einen Teamgeist und einen Zusammenhalt in der Gruppe der Auszubildenden zu schaffen. Die Teilnehmer, die zwar alle einen verschiedenen beruflichen Hintergrund hatten, waren alle in derselben Ausgangssituation und strebten den Abschluss an. Das französische Direktorat für Arbeit, Beschäftigung und Ausbildung (Département du travail, de l'emploi et de la formation professionnelle - DTEFP) der Region Unterrhein (Département Bas-Rhin) stellt sogar sicher, dass die neuen Absolventen die Möglichkeit haben, nach drei Jahren Beschäftigung weitere Prüfungen zur Validierung des Erwerbs von Berufserfahrung zu absolvieren. So könnten manche Arbeiter zum Beispiel als Angestellte ein Fachabitur machen. Die Maßnahme ist komplex und beansprucht Zeit für das Unternehmen, doch das Resultat ist die Mühe eindeutig wert. Außerdem gibt es nur eine geringe Quote der Nichtanwesenheit, welches ein Beweis für die Qualität des Angebotes dieser Ausbildung ist. Sotralentz plant, ab September ein Einstellungsangebot ausschließlich für Behinderte einzuführen: Wir wollen die Ausbildung auf Personen konzentrieren, die einen gewissen Grad der Behinderung haben, denn wir sind darauf bedacht, bei ihrer beruflichen Eingliederung eine Rolle zu spielen. Die Maßnahme und die Quote an Behinderten sind gegeben, und das Arbeitsamt (ANPE) ist auch vorhanden, um die Interessierten je nach den Stellenangeboten einzustellen und um ihnen Anleitung zu geben.
|
|
|
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
 |
|
 |
|