Neuer Aufschwung für Sécofab: ein volles Auftragsbuch – Artikel aus der französischen Regionalzeitung ‚Le Républicain Lorrain’ vom 30.05.2008    
Sécofab konstruiert den Unterbau für den größten Kran der Welt
Eine neue Herausforderung für die 172 Mitarbeiter der Firma Sécofab: die Firma mit Sitz in Sarralbe beteiligt sich an der Konstruktion des größten Krans der Welt und baut die Fahrbahnen der neuen Masséna-Brücke in Paris.
Die Dimensionen der neuen Brücke, der Pont Masséna, die im 13. Arrondissement von Paris gebaut werden soll, sind beeindruckend: sie hat eine Länge von 124 m, eine Breite von 10 m und ein Gesamtgewicht von 1.000 Tonnen. Die Firma Sécofab mit Sitz in Sarralbe wurde von Eiffel gewählt, um ihre insgesamt fünf Fahrbahnen zu konstruieren. Das sind ca. fünfzehn Elemente von jeweils 70 bis 80 Tonnen, 27 km Länge und 3 m Breite. Die Stücke werden in unserer Fabrik angefertigt und werden dann direkt an Ort und Stelle in Paris zusammengebaut, so Jean-Paul Kircher, Leiter Produktion. Die ersten Teile sollen im Juli geliefert werden, und die Lieferungen werden sich bis zum Ende des Jahres erstrecken. Noch beeindruckender sind die Sockel des LTR 11.350. Dieser Codename bezeichnet den größten Kran, der jemals auf der Welt konstruiert wurde, und zwar von dem Schweizer Liebherr-Konzern. Diese Riesenstahlkonstruktion ist in der Lage, dank der Gegengewichte von 300 bis 400 Tonnen bis zu 1.350 Tonnen zu heben. Der Kran, der selbst schon 220 Tonnen wiegt, ist in der Lage, Bauteile bis zu einer Höhe von 223 m zu heben. Das Unternehmen aus Sarralbe ist an seiner Konstruktion beteiligt, indem es das Chassis, die Mittelteile und einen Teil der Längsträger herstellt. Es handelt sich um den gesamten Unterbau, und damit das Wesentliche des Krans, setzt Jean-Paul Kircher noch drauf.

Eine Investition in Höhe von € 4,5

Somit stammen die Teile dieser Giganten auf Raupen, die in den größten Raffinerien und im offenen Tagebau eingesetzt werden und die die Konstruktion von Windrädern ermöglichen, aus Lothringen.Wir fertigen die zehn Teile für sieben bis acht Kräne im Jahr, Kräne, die in Serie konstruiert werden, so Anne Finck, Direktorin von Sécofab.
Das bedeuten für uns 12.000 Arbeitsstunden in den Bereichen der Mechanik und des Schweißens. Und ein weiteres besonderes Erkennungsmerkmal besteht darin, dass sein Bauprinzip einen zugleich ökonomischen und vereinfachten Transport ermöglicht. Nur der Dieselmotor sowie das Hydraulik- und Elektrosystem werden als komplette Einheiten transportiert. Damit steht das Unternehmen aus Sarralbe mit seinen 172 Mitarbeitern und etwa 60 Zeitarbeitskräften gut. Seit Oktober 2006 und seiner Übernahme durch Sotralenz wurden € 4,5 Mio. investiert, um Schneidemaschinen und zwei Bohrmaschinen anzuschaffen, die es ermöglichen, industrielle Bohrungen, Absenk- oder Fräsarbeiten vorzunehmen. Wir hätten sogar eine dritte Bohrmaschine nötig, die uns € 2,5 Mio. kosten würde. Alles hängt von unserer Auftragslage ab, verkündet Anne Finck. Unsere Auftragsbücher sind jetzt schon voll bis 2009.

Jonathan Breuer

 
   
 
   
     

Sotranet | Habitat | Packaging | Construction | Industry | Sotralentz | News | Wood || Plan